Alex‘ Rennbericht vom 70.3

4 06 2010

Der Tag begann sehr früh um 04:45 Uhr. Im Gegensatz zum letzten Jahr hatte ich einen guten Schlaf. Die letzten Vorbereitungen wurden wie gewohnt gemacht und dann ging es um 05:15 Uhr zum gemeinsamen Frühstück.

Ich war ungewöhnlich relaxt an diesem frühen Morgen. Noch kurz in die Wechselzone die Verpflegung am Rad anbringen und ein letzter Check des Rades. Dann ging es ab zum Start. Am Weg dorthin war ich immer noch extrem ruhig. Als hätte ich gewusst, dass dies ein großer Tag für mich werden sollte. Ich hatte eigentlich nicht mehr viel Zeit. Kurz in den Neo geschlüpft und schon ging es Richtung Start. Für mich fiel der Startschuss schon um 07:05 Uhr. Das Wasser fühlte sich kurz sehr kalt an, aber man beachtet dies nicht wirklich.

Pünktlich fiel der Startschuss und bis zur zweiten Boje war es wieder das reinste Haifischbeckenfeeling. Aber danach sollte ich schnell einen guten Rhythmus finden. Der 200 Meter Landgang zwischen den beiden Seen ist eine angenehme Abwechslung. Beim Ausstieg aus dem zweiten See ein kurzer Blick auf die Uhr und ein Hochgefühl. Schwimmzeit um mehr als 3 Minuten zum Vorjahr verbessert.

Der Wechsel verlief ganz problemlos und als ich am Rad saß, fand ich sehr schnell einen guten und runden Tritt. Die ersten 20 km auf der Autobahn machen richtig Laune auf mehr. Mein Schnitt lag bei 37 km/h nach 20km. Das Radfahren machte mir richtig Spaß und ich hatte eigentlich nie das Gefühl einen Einbruch zu haben. Ich konnte über die volle Distanz gut Druck aufs Pedal machen. Die letzten 10 km kam leichter Wind auf. Ich hatte aber Glück und kam nicht in den Regen. Beim erneuten Blick auf die Uhr konnte ich es kaum glauben, ich hatte auch am Rad reichlich Zeit gut machen können zum letzten Jahr.

Auch der Wechsel in die Laufschuhe ging sehr gut und ich hatte sofort einen guten Schritt. Die Temperatur kam mir sehr zugute. Ich mag es nicht, wenn es zu heiß ist. So hatte ich wirklich auch in der ersten Runde ein sehr gutes Gefühl. Nach dem Blick auf die Uhr wusste ich, dass ich die angepeilten 05:20 Std. locker schaffte und mein neues Ziel war es die 05:10 Std. zu knacken. Als ich dann immer wieder kurz rechnete konnte ich es nicht glauben, dass auch die 05:10 Std. zu unterbieten wären. Und so setzte ich mir ab Kilometer 18 das Ziel eine 05:05Std. daraus zu machen. Im Zielkanal angekommen wieder Gänsehautfeeling. UNGLAUBLICH ABER WAHR – 05:02:16 Stunden meine Endzeit und somit die Zeit von 2009 um 26 Minuten pulverisiert. Jetzt ärgere ich mich ein bisschen das ich nicht sogar die 5 Stunden grenze unterboten habe aber ich bin zugleich unheimlich stolz auf mich diese Zeit geschafft zu haben.

Dies stimmt mich richtig positiv für den IRONMAN Zürich.

Natürlich wird im nächsten Jahr mein Ziel sein Peter`s Zeit noch zu unterbieten und vielleicht nicht mehr die Nummer 4 im Team zu sein. 😉 Aber wir sind ja Teamkollegen und keine Konkurrenten, somit ist dies nicht wichtig.

Natürlich möchte ich mich auf diesem Weg auch bei Hubert Gantioler, unserem Coach bedanken, denn ohne seinen Support hätte ich diese Leistung wohl nicht abrufen können.

Euer Alex

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