Peter’s Rennbericht vom 70.3

1 06 2010

Gut, besser, IM 70.3 St. Pölten

Nach einer unruhigen Nacht – die Hitze im Zimmer war fast unerträglich, dafür aber 3 hübsche Frauen in allen Altersklassen im Raum – begann der Tag um 4:45 mit den ersten Vorbereitungen (Flaschen füllen, Sonnencreme auftragen, Wettkampfkleidung anziehen, …).
Um 5:15 traf ich mich mit Alex,  Michi und Andreas (ein Tri Kumpane) zum gemeinsamen Frühstück. Am Nebentisch Norbert Domnik und Norbert Langbrantner.
Da das Zimmer noch zu räumen war, kamen wir sehr knapp in die Wechselzone, um unsere Räder zu checken und die Verpflegung anzubringen. Für Michi und mich kein Problem, da wir in einer der hinteren Wellen starteten. Aber Alex war direkt nach den Pro´s dran. Durch die Welleneinteilung war unser Team leider völlig zerrissen (Alex 7:05, Michi 7:40, ich 8:10).
Der Start der Profis war wirklich beeindruckend. Unglaublich welches Tempo dort geschwommen wird. Nach dem Start von Alex machte sich Michi langsam bereit, ehe ich an der Reihe war. Bis zur ersten Boje war es unglaublich hart. So viele Tritte und Schläge habe ich selten erhalten. Nachdem das Ärgste vorbei war, füllte sich meine Brille ständig mit Wasser. Erst nach mehrmaligem Entleeren bemerkte ich, dass eines der Gummibänder lose herunter hing (dürfte mir wohl bei einem Tritt das Band vom Kopf gerutscht sein). Ab da war das Schwimmen dann ein Vergnügen. Ich hatte kaum mehr Feindberührungen und konnte meinen Rhythmus schwimmen.

Nach dem 1. Wechsel ging es auf die Autobahn. Kein Wind, optimaler Belag und für meine Verhältnisse ein hohes Tempo, das ich bis zum Schluss halten konnte. Zwischendurch sorgt ein kurzer Regenguss für etwas Erfrischung. Der Wind begann erst auf den letzten fünfzehn Kilometern. Und dort meist von der Seite. Da allerdings so stark und böig, dass es oft schwierig war, gerade aus zu fahren.

In der zweiten Wechselzone lief, wie auch schon in der ersten, alles glatt. Ich hatte keine Probleme, den Wechselsack zu finden und war meiner Meinung nach auch recht flott.
Wenn ich mir allerdings die Wechselzeiten ansehe, besteht hier deutlicher Nachholbedarf. Auf meine Kollegen verliere ich hier alleine 2 bis 3 Minuten!

Beim Laufen lief es dann ebenfalls perfekt. Ich konnte von Anfang an ein hohes Tempo gehen und dieses auch bis zum Schluss halten. Motiviert dazu hat mich indirekt auch Michi. Nachdem er im Stadion, während ich mich kurz erleichterte, mit den Worten “ Hey du alter Pisser“ an mir vorbei zog, wollte ich meine erste Runde annähernd so schnell Laufen wie Michi seine Schlussrunde. Und es ist mir beinahe gelungen. Als er durch das Ziel lief, war ich gerade im Stadion. Also fehlten vielleicht 2 Minuten. Auch die zweite Runde konnte ich das Tempo halten. Es ist ein absolut geiles Gefühl, wenn man durch das Feld pflügt und einen Läufer nach dem anderen einsammelt. Eigentlich hatte ich mir während der zweiten Runde eine Zeit von 4:57 bis 4:58 ausgerechnet. Die 4:55 haben mich dann doch mehr als positiv überrascht.

Für mich war es, wie auch schon letztes Jahr, ein perfektes Rennen. Auch das Wetter war, bis auf den kurzen Regenschauer optimal.

Dieses Wochenende lässt mich optimistisch nach Zürich blicken.
Die letzten Wochen noch vernünftig und vor allem gesund trainieren, dann sollte auch der Ironman zu bewältigen sein.

Herzliche Gratulation auch an Michi und vor allem an Alex, der sich unglaublich verbessert hat.  Jetzt darf sich der alte Mann warm anziehen!

Euer Peter

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