Kuchl aus Michi’s Sicht

23 06 2009

K640_CIMG4354Die Motivation war diesmal ziemlich im Keller da wir eine Woche zuvor in Linz attackierten bzw. die Wettervoraussichten denkbar schlecht waren. Der Wetterbericht stimmte zwar in letzter Zeit eigentlich kaum, doch diesmal kam es wie bestellt.

Bei der Anreise am Samstagvormittag nieselte es noch ganz leicht, doch als wir in Kuchl ankamen, war es wenigsten von Oben trocken.

Das Einrichten der Wechselzone war dafür umso spannender: In der Nacht zu vor hatten starke Regenschauer den gesamten Boden in eine einzige Schlammlandschaft verwandelt. Das einzige Highlight in der Wechselzone war ein kurzer Wortwechsel mit der Vorjahressiegerin Ivonne von Vlärken die meine „Platznachbarin“ war. Sie meinte meine Radschuhe würden nach dem Bewerb nicht mehr so schön weiß glänzen. So war es dann auch.

Pünktlich um 14h viel der Startschuss zur ersten Welle und so begann ich die 1,5 km in dem ca.17 Grad “warmen“ See hinter mich zu bringen. Ich kam zwar gleich in einen guten Rhythmus, das verhalf mir trotzdem zu keinem berauschenden Schwimmsplit da die Wassertemperatur gegen mich und meine Muskeln arbeitete.

Zwei Minuten später als letztes Jahr stieg ich aus dem saukalten See und wechselte aufs Rad.

Da mir die Radstrecke schon bekannt war, wusste ich dass es nur eine Taktik gab: pressen was das Zeug hält. Das Gute an der olympischen Distanz ist, dass man wirklich ordentlich hinhalten kann ohne Angst zu haben dies nicht bis zum Schluss durchzuhalten.

Ich fühlte mich diesmal wirklich sehr gut und schnell am Rad was letztendlich zu einem sehr guten Bikesplit führte.

Die ersten paar Schritte nach dem zweiten Wechsel waren echt eine Qual da meine Füße komplett durchgefroren und steif waren. Kurz nach der Wechselzone lief ich auf Hirsch Bernhard auf der mich dann zu meinem schnellen 10ner mit den Worten“ ich sollte ordentlich anziehen“ motivierte.  Da das Laufen von Haus aus meine Königsdisziplin ist und meine Füße schön langsam wieder aufgingen, konnte ich wirklich einen sehr gute Run hinlegen und somit meine Gesamtzeit im grünen Bereich halten.

Abschließend konnte ich beim nun folgenden großen Fressen am Kuchenbuffet noch ein paar Worte mit Ironman-Pro Norbert Langbrandner wechseln der wirklich ein sehr lockerer und sympathischer Athlet ist. Genau das macht die Faszination Triathlon für mich aus, eigentlich sind alle Weltstars die ich bis jetzt kennenlernen durfte, ganz normale, am Boden gebliebene Menschen wie du und ich.

bis bald
euer Ironmike

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