Eindrücke aus Linz (Michi & Mario)

16 06 2009

K640_team_linzMichi’s Tag in Linz:
Wie erwartet wurde die Linzer-Halbdistanz zum härtesten Rennen der heurigen Saison. Die Hauptgründe dafür waren zum einen der extreme Wind und zum anderen meine leicht angeschlagenen Beine vom Vöcklabrucker Stadtlauf.

Ich kam diesmal, völlig unerwartet, sehr schnell in einen guten Schwimm-Rhythmus, den ich bis zum Schluss gut halten konnte. Der 1. Wechsel war wieder einmal ein Kampf, da ich nicht wirklich aus meinem Neo kam. Doch dann ging es dahin. Die ersten paar Kilometer und der Anstieg fielen mir sehr leicht und ich hatte wirklich ein sehr gutes Gefühl. Doch als ich bei Mauthausen auf die B3 einbog, trat wie erwartet massiver Gegenwind ein, der sich die ganzen 10KM flache Bundesstraße gegen mich (uns) stemmte. Ich versuchte einfach mich so klein wie möglich zu machen und mich von dem Wind nicht beirren zu lassen. Die 2. Runde war ein Ebenbild der ersten und so war ich heilfroh, als ich nach 90 Km vom Rad steigen konnte.

Der 2. Wechsel und auch die ersten 10 KM des Halbmarathons waren ganz ok. Doch bei Kilometer 12 kam der Mann mit dem Hammer. Meine Oberschenkel begannen massiv zu ziehen und ich hatte ständig das Gefühl kurz vor einem Krampf zu stehen. Wieder mal konnte ich auf meine mentale Stärke zurückgreifen und so kam ich nach und nach wieder in Fahrt und konnte den Wettkampf halbwegs locker beenden.

Mein Resümee für diesen Wettkampf: Meine gewünschte Zeit bzw. Vorjahresmarke konnte ich nicht erreichen trotzdem kann ich auf Grund des wesentlich niedrigerem Trainingspensum mit meiner Leistung mehr als zufrieden sein.

Bis Bald Euer Ironmike

K640_michi-run

O-Ton Mario:

Da es mir ähnlich wie meinen team-Kollegen ergangen ist, werde ich mich kurz halten. Nur so viel: Ich hätte nicht gedacht, dass Wind (auch wenn dieser direkt von vorne kommt) einen Sportler mental derart zermürben kann. Es war eine interessante Erfahrung, mit völlig leerem Kopf auf die Laufstrecke zu wechseln. Zum Lauf kann ich nur sagen, der Grenzbereich wurde wieder einmal ausgekostet. Diesmal hatte ich das Gefühl, meine Erfahrung der letzten Jahre so richtig nutzen zu können. Es hilft einfach ungemein, wenn man seinen Körper kennt und den Mann mit dem Hammer schon kommen sieht. So kann man frühzeitig mit der Abwehr beginnen und dagegen zu arbeiten.

Eines hätte ich fast noch vergessen. Das „Schwimm-Battle“ mit meinem team-Kollegen Peter wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Außerdem habe ich noch nie jemanden gesehen, der brutale Kopfnüsse so wegsteckt wie Peter – Respekt.

K640_mario-run

bis bald
Mario

Fotos aus Linz werden demnächst nachgeliefert.

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