Peter’s IM 70.3

27 05 2009

P5240018Der 70.3 in St. Pölten sollte der zweite Saisonhöhepunkt in diesem Jahr werden.

Nachdem wir uns am Beginn der Saison hauptsächlich auf den Wien Marathon konzentrierten, habe ich Schwimm- und Radeinheiten nur in homöopathischen Dosen genossen.

Um so größer war auf Grund der fehlenden Schwimm- und Radeinheiten der Respekt vor der kommenden Herausforderung. Mario hat das Gefühl ziemlich treffend beschrieben: „Du gehst zur Prüfung und weist genau, dass du zu wenig gelernt hat“.

Nach einer eher kurzen Nacht, 4:45 ist nicht gerade meine Zeit um den Tag zu beginnen, versprach der erste Blick aus dem Fenster nichts gutes – kalt und vor allem windig.

Nach einem gemeinsamen Team –Frühstück mit unseren Damen (großes Lob an dieser Stelle, würde ich freiwillig um diese Zeit aufstehen?) ging es in die Radwechselzone. Aufpumpen der Reifen, Platzieren der Gels und Getränke, Kontrolle des Wechselsacks.Noch ein kurzer Blick auf die Geräte der Pro´s und ab zum Schwimmstart.

Da ich in einer der letzten Startgruppen war, konnte ich mich in aller Ruhe auf meinen Start vorbereiten. Laut Sprecher war unsere Gruppe eine der größten. Ich war daher angenehm überrascht, dass es kaum zu Feindkontakt kam. So konnte ich relativ schnell einen guten Rhythmus finden. Den Landausstieg empfand ich als sehr angenehm. Einerseits verkürzte er mental die Schwimmstrecke und andererseits hatten meine Arme Zeit sich zu regenerieren. So konnte ich im zweiten See wieder gut erholt Druck machen.

Mit einer, für meine Verhältnisse sehr guten Schwimmzeit ging es in die erste Wechselzone. Wechselsack geschnappt, Neo vom Körper, rein in die Radschuhe und dann eine Premiere – den Aerohelm auf den Kopf. Normalerweise hätte ich einen Aerohelm nie benutzt, aber die Gruppendynamik!

Von Mario und Michi wusste ich, dass die Strecke, bis auf eine kleine Zwischenbergwertung bis 60 km gut rollt. Dann kommt ein langer, steiler Anstieg. Bis zum Anstieg lief es erstaunlich gut. Ich hatte das Gefühl zu fliegen – oder suggerierte dies nur der Aerohelm?

Der Anstieg begann mit einem leichten „Schmierer“ der sich dann langsam als richtige Steigung ausbildete. Endlich oben angekommen sollte es bis zur zweiten Wechselzone nur mehr bergab gehen – so hat es Mario zumindest behauptet. Dem war aber nicht so. Bis zur Wechselzone ging es immer bergauf und bergab. Es rollte überhaupt nicht mehr. Und so war ich froh endlich die T2 erreicht zu haben.

Beim Lauf lief alles Perfekt. Ich sammelte einen Kollegen nach dem anderen ein, konnte mich bei jeder Labe gut versorgen und kühlen und hatte eine unglaubliche Freude bei dem was ich tat. Als Draufgabe wurde ich im Ziel von unseren weiblichen Groupies (Pink Ladies) und Michi empfangen.

Die Zeit an sich ist nicht berauschend. In Anbetracht meines Trainingsaufwandes für mich aber mehr als beachtlich. Was mich aber am meisten freut: Ich habe noch nie einen Wettkampf so genossen!

See you in Linz
Peter

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