Alex‘ Ironman 70.3 St. Pölten

26 05 2009

K640_HPIM1518Mein erster Ironman begann leider mit einer ziemlich schlaflosen Nacht. Zum einem war das Bett sehr klein, zum anderen war die Nervosität schon spürbar. Um 04:30 Uhr läutete der Wecker und nach einer kurzen Morgentoilette ging`s um 05:00 Uhr ab zum Team-Frühstück.

Dann ab zur Wechselzone das Rad nochmals checken. Die Anspannung wurde immer größer. Am Start angelangt, hatte ich nicht mehr viel Zeit, da ich der erste vom Team war der um 07:05 Uhr starten musste. Kurz in den Neo geschlüpft, ein paar aufmunternde Worte von meiner Freundin geholt und schon stand ich am Start. Im Wasser angekommen, war die Nervosität wieder ein bisschen gesunken. Nach dem Startschuss ging das große Gedrängel gleich los. Bis zur zweiten Boje war es nicht möglich einen Schwimmrhythmus zu finden. Erst nach der zweiten Boje löste sich der Stau auf und ich fand dann ziemlich schnell meinen Zug. Der 200 Meter Landgang war schnell erledigt und im zweiten See sollte ich meinen Rhythmus auch gleich wieder finden.

In der ersten Wechselzone ging für mich alles glatt und auch auf dem Rad fand ich wieder schnell meinen Rhythmus. Leider gab es wieder einige unfaire Sportler, die sich an das Windschattenverbot nicht hielten. Aber das wird sich wohl nicht verhindern lassen, wenn nicht kontrolliert wird. Beim ersten Anstieg bei Kilometer 25 überholte mich Michi, der 10 Minuten nach mir gestartet war. Nach einem kurzen Smalltalk und kurzer Übergabe von Power Bar-Drops von mir an Michi (dieser hatte anscheinend seine verloren oder in der Wechselzone vergessen) zog er weiter. Mario holte mich dann bei Kilometer 52 ein und auch er zog nach kurzem Wort-Wechsel weiter. Der Anstieg bei Kilometer 60 fing ganz locker an, sollte aber dann ziemlich schwer werden. Ich bin nicht der begnadete Bergfahrer und somit schien der Anstieg endlos. Aber auch dieser sollte sein Ende haben und dann warteten ein paar Abfahrten auf uns mit Spitzengeschwindigkeiten von über 70km/h. Als endlich die 90km geschafft waren, ging es wieder in die Wechselzone und ab in die Laufschuhe.

Die erste Rund durch das Stadion lies gleich ordentlich Stimmung aufkommen. Bei Kilometer 2 lief plötzlich eine Dame auf mich auf und hängte sich an mich. Es war ganz gut jemanden neben sich zu haben, der denselben Schritt läuft. Somit ergab es sich, dass wir den ganzen Halbmarathon gemeinsam liefen. Leider machten sich bei mir schon nach ca. 7 km Magenprobleme bemerkbar und somit konnte ich nicht wirklich Nahrung zu mir nehmen. Nach dem ersten Gel ging gar nichts mehr. Ich trank nur noch Wasser und mit Gewalt ein paar Schluck Cola. Bei Kilometer 18 sollte sich die geringe Nahrungsaufnahme rächen, aber mein Kopf wollte unter 05:30 Stunden finishen. Daher wollte ich nicht stehen bleiben. Hier konnte ich sicher wieder davon profitieren, dass Caroline neben mir lief und ich einfach ihrem Schritt folgte. Bei der letzten Stadionrunde gab ich nochmal alles was ging um den schönsten Augenblick des Bewerbs zu erreichen. Es ist das schönste Gefühl zu wissen sich selbst besiegt zu haben.

Werbeanzeigen

Aktionen

Information

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s




%d Bloggern gefällt das: