Mario’s Ironman 70.3 St. Pölten

25 05 2009

K640_CIMG4227Endlich war es soweit. Der erste Triathlon der Saison und das gleich der Ironman 70.3 Austria. Wie erwartet, war es wieder ein Triathlonfest der Extraklasse und ich mitten drin.

Aber der Reihe nach:
Nach einer sehr kurzen Nacht, in der noch dazu guter Schlaf Mangelware war, verspürte ich vor dem Rennen eine Nervosität, die ich normalerweise von mir nicht kenne. Allerdings glaube ich zu wissen woher das mulmige Gefühl in der Magengegend kam. Es war der Respekt (= vornehmer Ausdruck für Angst) vor dem Schwimmen. Mit praktisch 0 Schwimmkilometer über den Winter, hatte ich das Gefühl meine Hausaufgaben nicht ausreichend gemacht zu haben.

Es hilft aber sowieso nix, da Triathlon bekanntlich aus 3 Disziplinen besteht, von denen eben die erste Schwimmen ist – und das ist gut so! Die ersten knapp 900m bis zum Landgang verliefen komfortabler als erwartet. Nach dem Wechsel in den zweiten See ging es gut weiter und so kam eine Zeit von 37 min heraus, mit der ich ehrlich gesagt nicht wirklich gerechnet habe.

Also raus aus dem Neo und rauf aufs Gerät. Beim Lauf durch die Wechselzone signalisierten mir unsere Supporterinnen, dass Michi gute 2 Minuten vor mir liegt. Ich wußte natürlich, dass seine oberste Priorität darin lag, mich auf dem Radsplit zu knacken – gleich vorweg: er hat’s leider eindrucksvoll geschafft. Wie gewohnt war ich am Rad gleich im Rhythmus und presste auf der Autobahn entlang. Der erste Anstieg war auch kein Problem und so wartete ich, bis ich eine Pink-Mamba Dress zu Gesicht bekam. Leider passierte das nur einmal, als ich bei Km 50 Alex passierte und mich mental auf den bissigen Anstieg bei Km 63 vorbereitete.

Nur mal so nebenbei erwähnt: Zur Fairness im Sport gehört neben dem Nichtdopen auch das Einhalten von Regeln. Wenn man manche Teilnehmer sieht, wie in einem Rennen mit Windschattenverbot der Abstand zum Vordermann unter 1m beträgt, sind das keine ernstzunehmenden Gegner sondern …

So, das musste auch mal gesagt werden. Als ich also nach ca. 70 ehrlichen Km am Anstieg oben war und weit und breit kein Michi zu sehen war, war mir klar – heute nimmer. Das es auf einer bekannt schweren Radstrecke 5 min werden, die er mir gibt, hätte ich mir allerdings nicht gedacht – Gratuliere zum astreinen Radsplit.   … to be continued in Linz 😉

Nach 90+ Km gings dann endlich in die T2 und rein in die Laufschuhe. Das Thermometer kletterte unaufhörlich nach oben und ich befürchtete schon, dass es mich wieder zerreißt, wie so gern wenn’s richtig warm wird. Diesmal nicht. Ich hab beim 1/2 Marathon einfach draufgehalten was gegangen ist. Und hier die positive Überraschung meines Wettkampfes:  dass ich beim Lauf auf Michi nur 6 min kassiere, hätte ich mir wiederum auch nicht gedacht.

Alles in allem bin ich mit meinem Wochenende zufrieden. Die Zeit für sich ist nicht wirklich berauschend, aber meine Leistung war sicher mehr als ok. Für mich war es seit dem Ironman Austria 2008 der erste Wettkampf, mit dem ich wirklich zufrieden war. Am 13. Juni bei der Halbdistanz in Linz dürfte das Ganze etwas hurtiger gehen, da die Radstrecke um einiges leichter ist.

K640_CIMG4229Mit Macca, dem Weltmeister von 2007

Übrigens: Falls jemand in der Kronenzeitung zwischen Fußball, Fußball und Fußball und Formel 1 etwas von St. Pölten gesucht hat, ich hab einen Zweizeiler gefunden, dass Chris McCormack gewonnen hat! ohne Worte.

bis bald
Mario

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